Ubisoft geht gegen Rainbow Six Siege DDoS-Angreifer vor


Geschrieben von 2026-06-11



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Ubisoft hat eine Klage gegen die Eigentümer der Website eingereicht, die angeblich für Distributed Denial-of-Service (DDos)-Angriffe auf Rainbow Six Siege-Server verantwortlich sind. Die am Donnerstag in Kalifornien eingereichte Klage listet mehrere Personen aus der ganzen Welt auf.

DDos-Angriffe waren ein großes Problem in Rainbow Six Siege. Betrüger nutzen die Angriffe, um Spiele zu verlangsamen und möglicherweise Server zum Absturz zu bringen, damit das gegnerische Team vorzeitig aufgibt. Die Betrüger erhielten dann Ranglistenpunkte, während das andere Team eine Strafe für das vorzeitige Verlassen erhielt.

Die DDos-Angriffe wurden zu einem solchen Problem, dass Ubisoft im September letzten Jahres handeln musste. Ubisoft hat einen robusten Plan implementiert, um die Angriffe zu verhindern und die Anzahl der betroffenen Spiele zu reduzieren. Die Änderungen führten laut Ubisoft zu einer 93-prozentigen Reduzierung der Angriffe, und jetzt binden sie lose Enden, indem sie das Problem beim Img beseitigen.

Die Angeklagten operieren angeblich alsWebsite namens SNG.ONE. Die Website verkauft Abonnements im Preisbereich von 30 US-Dollar pro Monat bis hin zu 299,85 US-Dollar für den lebenslangen Zugriff auf den Server. Rainbow Six war nicht das einzige potenzielle Ziel für zahlende Kunden. Ein Screenshot in der Beschwerde listet andere Ziele wie Fortnite, FIFA 20 und Call of Duty: Modern Warfare auf.

Ubisoft behauptet, die Angeklagten seien sich des Schadens bewusst, den ihre Dienste anrichten. Ein inzwischen gelöschter Tweet von einem oder mehreren der Angeklagten verspottete Ubisofts Bemühungen, die Angriffe zu verhindern. Die Angeklagten wussten auch, dass eine Klage unmittelbar bevorstand, also erstellten sie auf der Website eine gefälschte Beschlagnahmeanzeige, um „Beweise für ihre Beteiligung zu verbergen“, so die Klage. Die Angeklagten gaben zu, den gefälschten Beschlagnahmebescheid erstellt zu haben, "um Ubisoft dazu zu bringen, zuzugeben, dass sie ein Problem haben".

Ubisoft hat die Gerichte aufgefordert, die Websites zu schließen und Schadenersatz und Gebühren zuzusprechen.